Mi

10

Jul

2013

Abschied auf Amerikanisch

Als letzter Blog Eintrag aus den USA noch eine kleine typische Gegebenheit, die uns in dieser oder ähnlicher Art recht häufig wiederfahren ist.

Amerikaner sind bekanntlich sehr stolz auf ihr Land, was gerne mit dem Hissen der Nationalflagge an Auto, Haus und Hof bekundet wird. Wird der Campingplatz eingenommen, so wird als erstes die amerikanische Flagge aufgehängt. In Pismo Beach war dies besonders auffallend und wir haben uns erinnert, dass wir auch eine Fahne in unserer „Geschenkebox“ für Südamerika dabei haben. Sozusagen als Gegenpol haben wir dann unsere deutsche Flagge am Landy installiert. Sah gut aus und die Amerikaner fanden es auch toll mal was anderes zu sehen. In San Diego das gleiche Spiel und wir haben auch stolz unsere Flagge präsentiert. Mittlerweile ist ja noch mittels der sehr großen Buchstaben auf Gypsy „Alemania“ zu lesen. Umso erstaunlicher also, dass wir immer noch gefragt werden, aus welchem Land wir kommen und welche Flagge das ist? Burundi vielleicht? Damit ist klar, welche Bedeutung Deutschland / Europa für die Amerikaner hat… Aber zur Ehrenrettung sei gesagt: Nicht alle Amerikaner sind so und wir haben 3 wunderschöne Monate in den USA verbracht und dabei sehr viele nette und hilfsbereite und wirklich interessierte Amerikaner kennen gelernt. Da ist es uns auch egal wenn für Amerikaner nach den USA erst mal lange nichts kommt…  

Neben der Landesflagge sind noch die zwei meist genutzten Wörter der Amerikaner zu erwähnen: „guys“ und „aweome“ darf in keinem Satz fehlen. Hello guys, thank you guys, welcome guys, guys passt immer und für jeden. Awesome car, awesome trip, awesome irgendwas ;-) – Ist das Leben nicht einfach awesome!

So

07

Jul

2013

San Diego

Wir hatten keine großen Erwartungen an San Diego, steht es doch im Allgemeinen nicht auf der Top-Prioritäten Liste bei USA Urlauben. Doch schon am ersten Tag waren wir sehr positiv überrascht. Eine Stadt mit Charme und ausgezeichneten klimatischen Verhältnissen. Fast immer Sonnenschein, im Sommer selten wärmer als 30°C und im Winter fallen die Temperaturen selten unter 14°C. Dazu kommt der Pazifik direkt vor der Tür und zum Ski fahren ist es erstaunlicherweise auch nicht weit. Da lässt es sich aushalten! Wir haben uns dort auf jeden Fall sehr wohl gefühlt und hatten nie den Eindruck in einer Millionenstadt zu sein. Wie insgesamt in Kalifornien ist das Preisniveau für Campingplätze leider auch in San Diego recht hoch. So standen wir eine Nacht im State Park auf der Coronado Halbinsel und mussten zähneknirschend 50 US$ pro Nacht berappen. Der Preis ist vielleicht ok wenn man den angebotenen Full Hook Up Service sprich Strom/Wasser benutzen kann und man mit einem Campingmobile in der Größe eines Reisebusses (wie in den USA üblich) anreist. Aber in der vierten Reihe neben der Hauptstraße mit unserem Mini-Reisemobil mehr oder weniger nur über Nacht zu parken erschien uns dann doch unangemessen. Somit haben wir die drei weiteren Nächte an der Missionskirche bzw. neben dem Landy-Schrauber sowie im noblem Stadtteil Chula Vista verbracht. Dort war es auch nicht lauter und hat nix gekostet J.

Absolut erwähnenswert ist unser Zoobesuch in San Diego. Der größte Zoo der USA ist zumindest überwiegend tierfreundlich angelegt, beherbergt über 4000 verschiedene Tiere und bietet eine üppige Flora. Besonders gut haben uns die Gehege gefallen, die meist ohne störenden Maschendrahtzaun zwischen Besucher und Tieren angelegt sind. Sicherlich angenehmer für die Tiere und freut zugleich auch den Fotografen! Gleichzeitig hat der Zoo natürlich auch Vorfreude gemacht, da wir sicherlich einige der exotischen Tiere noch in freier Wildbahn erleben werden. Auf giftige Schlangen legen wir allerdings keinen gesteigerten Wert.

Etwa zwei Tage (mit zahlreichen Erholungspausen) haben wir für die weitere Mexiko-Vorbereitung genutzt. Beim Automobilclub der USA (AAA) haben wir für Mexiko eine Autoversicherung für 6 Monate abgeschlossen (preiswerter als 3 Monate). Da wir ja noch am Anfang unserer Reise stehen und die Mexikaner selbst keine Haftpflichtversicherung haben müssen, haben wir uns vorsichtshalber für Vollkasko für den Landy samt Kabine (ca. 50 €/Monat) entschieden. Nur Haftplicht ca. 20 €/Monat. Dann stand noch der Landy-Check an, vor allem, weil wir in den USA die Sprache beherrschen und wir noch mal einen vermeidlichen Fachmann auf das Auto schauen lassen wollten bevor es weiter nach Süden geht.. Unser Service-Termin bei Land Rover San Diego war allerdings kein Volltreffer. Obwohl wir im Vorfeld den Termin per e-mail abgestimmt und auf unseren Fahrzeugtyp hingewiesen hatten, war man bei Land Rover am besagten Termin doch ein wenig ratlos. Ein Defender??? Und dann noch ein Diesel??? Davon habe man keine Ahnung und Ersatz- oder Serviceteile wie Ölfilter usw. schon gar nicht, auch könnten sie diese nicht besorgen. Es sei besser, wenn wir wo anders hinfahren. Immerhin hatte der Werkstattleiter einen Kontakt von einem ehemaligen Mitarbeiter griffbereit, der sich selbständig gemacht hat und wohl mit Land Rover und Dieseltechnik vertraut ist. „British Garage“ klang zumindest schon mal vielversprechend. Und in der Tat ist der Besitzer (Andy) ein gebürtiger Engländer aus der Nähe von Sullihull (der Heimat von Land Rover) und absolut vertraut mit Defendern. Bei Andy erhielt der Landy dann einen ausgiebigen Check (alles ok) und die Getriebeöle wurden bei der Gelegenheit nochmal erneuert. Vorbeugende Instandhaltung würde man das wohl in einem Unternehmen bezeichnen. Da steht den nächsten 30.000 km ja nichts mehr im Wege! Mexiko wir kommen!

Fr

05

Jul

2013

Das Hinterland von L.A. und San Diego

Für die knapp 200 km bis San Diego haben wir uns für die Route durch das „Hinterland“ entschieden. Mit San Diego und der Baja California kommen in den nächsten Wochen noch oft genug Strand und Meer auf uns zu. Über die Polmar Mountains erreichen wir Julian, ein kleines Western-Städtchen, welches berühmt für ausgezeichneten Apple Pie ist, was wir natürlich auch genossen haben. Ein paar Kilometer weiter im State Park haben wir dann unseren „Alemania“ Aufkleber auf Gypsy angebracht. Dies war ein Tipp von vielen Reisenden mit dem Zweck, sich ab Mexiko von den Amerikanern zu unterscheiden. Die Deutschen bzw. Europäer sind dort angeblich beliebter. Wir werden sehen!

Do

04

Jul

2013

Los Angeles & Umgebung

Rein durch Zufall stand Los Angeles am 04. Juli auf dem Plan und somit am Independence Day, dem wichtigsten Feiertag der USA. Da werden dann nicht nur die Häuser und Personen mit Nationalfarben geschmückt – nein, selbst die Polizeifahrzeuge fahren mit entsprechendem Glitzerschmuck durch die Gegend. Ein wenig verrückt sind die Amis ja doch…

Da wollten wir uns natürlich nicht lumpen lassen und haben den Feiertag auch auf besondere Art begonnen. Da, wo sich die Promis die Hand schütteln und Millionenvilla an Millionenvilla reiht, haben wir schön unter den Palmen am Straßenrand auf dem Beverly Hills Boulevard geparkt und eine ausgiebige Dusche in Gypsy genossen. Bei all den Schönheiten wollen wir ja entsprechend aussehen! Danach haben wir mit Gypsy eine Stadtrundfahrt gemacht (einfach dem Tourbus hinterher) und ein paar Stadtteile zu Fuß erkundet. Erstaunlich: Gypsy hat es schon nach 12 Wochen in den USA auf den „Walk of Fame“ geschafft. Seht selbst ;-)

Am Abend haben wir dann die letzten 18 spurigen Autobahnen verlassen und sind in den Angeles National Forest im Norden von LA gefahren. Ein schön gelegener Campground hoch über der Stadt in den naheliegenden Bergen in absoluter Ruhe war die Belohnung für eine kurvige Bergfahrt mit gut 2500 Höhenmetern. Aber sehr schön, mal wieder eine Nacht ganz ohne Geräusche weit und breit.  

Do

27

Jun

2013

Pazifikküste San Francisco bis Los Angeles

Nicht nur die Himmelsrichtung hat sich geändert, auch die Landschaft und das Klima sind nunmehr durch den Pazifik bestimmt. Morgens wachen wir sehr oft mit Nebel auf, der sich dann im Laufe des Vormittags meistens auflöst. Und dann brennt der Stern ohne Gnade auf uns herab – ohne Sonnencreme und Kopfbedeckung sollte man lieber nicht länger draußen verweilen.

Neben den schönen Steilküsten und Stränden treffen wir immer wieder auf sehr schöne (kleinere) Küstenstädte. Am besten gefallen haben uns bis jetzt Santa Cruz, Santa Barbara und San Luis Obispo Wie unschwer am Namen zu erkennen, sind dies alles alte Missionarsstädte, deren Kirchen auch heute noch das Stadtbild stark beeinflussen. Aber es gibt natürlich auch was für die Vergnügungssucht der Amerikaner (und deutschen Touristen). In Santa Cruz - direkt am Strand - lockt ein entsprechender Park mit der 5. ältesten Achterbahn der USA. Obwohl die Holzkonstruktion des Giant Dipper bereits im Jahr 1925 erbaut wurde fährt sie immer noch jeden Tag mit einer sehr beachtlichen Geschwindigkeit über die Holzplanken. Das Vergnügen konnten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen - da kann man auch mal kurz die Bandscheibe vergessen! Das spricht doch für ein gewisses Maß an Entspannung, oder?

Wenn nicht gerade Surfer am Strand sind gibt es immer wieder fantastische Begegnungen mit Tieren. Insbesondere haben es uns die See-Elefanten (kurz vor San Simeon) angetan. Näher kann man kaum mehr an Wildtiere heran, ohne sie zu stören.

Camping Highlight war für Gypsy und uns gleichermaßen unser Ausflug zum Pismo Beach/Oceano. Direkt mit dem Auto auf den Strand düsen (Beach Highway genannt) und 10 Meter entfernt von den Pazifikwellen seelenruhig einschlafen. Was will man mehr?  Life is good!

Do

27

Jun

2013

Go South

Nach gut 10.000 km haben wir nicht nur San Francisco und damit auch den westlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Gleichzeitig wird unsere Route ab nun durch die magische "1" begleitet, die Strassenbezeichnung für die Panamericana! Die Ost–West Querung der USA war schon mal super. Wir sind gespannt, welche Naturschönheiten, Naturwunder, Menschen und kulturelle Lebensgewohnheiten uns auf den nächsten (geschätzten) 30.000 km Richtung Süden begegnen werden. Wie immer seid ihr (fast) live dabei :-)

So

23

Jun

2013

San Francisco

Wir sind in der glücklichen Lage schon sehr viele Großstädte auf dieser Welt live gesehen zu haben. Umso beeindruckender ist es doch immer wieder, wie unterschiedlich die Städte auf einen wirken. San Francisco hat bei uns auf jeden Fall auf Anhieb einen Top-Platz in unserem Städteranking eingenommen. Super Flair, coole Szeneviertel, geniales und schönes öffentliches Verkehrsnetzt, gute Drinks, viel viel Grün, noch mehr Wasser und zu guter Letzt natürlich eine Brücke die einen magisch in den Bann zieht. We love it!

Di

18

Jun

2013

Jumper cable - Yosemite National Park

Vor gut einer Woche wussten wir noch nicht mal was ein "Jumper cable" ist, ganz zu schweigen davon, dass wir bald selbiges brauchen würden... Ihr könnt sicherlich schon erahnen, was es damit auf sich hat:

Unser Landy hat keinerlei Extras, und wenn wir am helllichten Tag wegen der Fahrt durch den Tunnel im Yosemite National Park das Abblendlicht einschalten, so müssen wir daran denken, dieses auch wieder auszuschalten. Bei strahlendem Sonnenschein kann man das durchaus mal vergessen, zumal kein nerviger Piepton erklingt. Also radeln wir mit den Mountainbikes durch Yosemite Valley, trinken Cappuccino, geniessen den Tag und merken dann, dass unser Auto beim Starten seltsame Geräusche von sich gibt und trotz diverser Startversuche nicht mehr anspringt. Da stehen wir nun auf einem Parkplatz im Yosemite Park und wollen doch sehnlichst unseren mit Glück ergatterten Campingplatz ansteuern. Was tun??? Sprechen uns im Normalfall alle paar Minuten Leute auf unser tolles Gefährt an, so sind plötzlich alle Menschen (außer Asiaten mit Reiskochern im Gepäck) wie vom Erdboden verschluckt.

1. Wir rufen den ADAC an. Fehlanzeige: Das amerikanische Handy will die 0180er Nummer in Deutschland partout nicht erkennen.

2. Wir rufen gleich den AAA in den USA an. Bevor wir dessen Nummer finden, erhalten wir von zwei älteren Herrschaften den Tipp, dass es im Park eine Autowerkstatt gibt. Also suchen wir die entsprechende Nummer und rufen dort an:

Was? Das Auto springt nicht an? Die Werkstatt sei schon geschlossen, wir sollen bis morgen früh warten. Außerdem koste das 85 Dollar. Und sowieso sollen wir das vorab mit dem AAA klären, der checkt die Kostenübernahme und erst dann komme jemand von der Werkstatt zu uns (den weiten Weg von 5 km). Am Ende würden wir vielleicht nicht zahlen und dann stehe die Werkstatt blöd da.

Wie bitte??? Sind die verrückt? Die können uns mal... Wir regeln das ohne Werkstatt.

3. Während Torsten mühsam den Fahrersitz entfernt (darunter sitzt beim Defender die Starterbatterie) und die zweite Batterie aus der Wohnkabine ausbaut, "prostituiert" Doris sich auf dem Parkplatz und quatscht Leute an, stoppt vorbeifahrende Autos um nach einem - jetzt kommt es - Jumper cable = Überbrückungskabel zu fragen! Bald finden sich zwei nette Ranger, die nicht nur ein Jumper cable im starken Pick-up haben, sondern auch bereit sind, ihr Auto rechts von uns in eine wirklich enge Lücke zu parken um unsere Batterie zu überbrücken (to give us a Jump). Hurra! Mission gelungen, der Landy springt sofort an und nachdem Torsten wieder die Batterie in der Wohnkabine und den Fahrersitz installiert hat, drehen wir eine größere Runde und beziehen spät am Abend unseren Campingplatz.

Da wir am nächsten morgen schon um 8.20 Uhr einen Transfer zu unserem Tour Startpunkt gebucht haben und skeptisch sind, parken wir vorsichtshalber in Fahrtrichtung mit seitlich viel Platz für eine mögliche Überbrückungsaktion.

Tja, blöderweise ist dann am frühen, kalten Morgen kein Starten des Motors möglich... Die Aktion vom Vortag beginnt von vorne: Torsten baut den Sitz aus um an die Batterie zu kommen und Doris organisiert einen Jump samt Kabel... Das Glück ist uns hold: Ein junger Typ ruft uns schon zu "You Need a Jump?", parkt ruckzuck neben uns und überbrückt unseren Landy. Torsten schraubt im Eiltempo den Fahrersitz wieder auf und los geht's zu unserem Tour Treffpunkt. Auf keinen Fall wollen wir auf die geplante Wanderung verzichten. Unsere Erwartung, dass das Auto am Nachmittag nicht wieder anspringt wandelt sich erwartungsgemäß zur Realität. Warum auch? Also gleiches Spiel von vorne: Torsten schraubt und Doris labert Leute an. Unser dritter Versuch ist dann schon reif für das Guinness Buch der Rekorde: Der Sitzausbau klappt in kürzester Zeit und ein hilfsbereiter Mann mit starkem Gefährt und Jumper cable ist schnell gefunden.

Auf eine vierte Aktion dieser Art haben wir dann keine Lust mehr, und da wir den Nationalpark ohnehin verlassen wollen, fahren wir gute 2,5 Stunden ohne den Motor abzustellen und erreichen eine Autowerkstatt, die uns um 20 Uhr trotz Feierabend noch unsere Batterie checkt (richtig geraten: Torsten baut erneut den Sitz aus) und feststellt, dass unsere Batterie den Geist aufgegeben hat. Und wieder haben wir Glück: der Laden hat ein ganzes Regal voll mit einem deutschen Markenprodukt und auch eine passende für den Landy!

 

Die uns entgegen gebrachte Hilfsbereitschaft war sensationell und wir danken allen, die uns hierbei schnell und unkompliziert geholfen haben! Thank you!

Fr

14

Jun

2013

Mammoth Lakes

Auf direktem Weg zum Yosemite National Park zu fahren wäre dann doch zu einfach gewesen – also haben wir noch einen Abstecher nach Mammoth Lakes gemacht. Immerhin schon Kalifornien! Eine hochalpine Gebirgslandschaft die, wie der Name schon sagt, durch unzählige Seen geprägt ist. Wer sich hier als Naturfreund nicht wohlfühlt dem ist nicht mehr zu helfen. Alleine hier könnten wir Wochen verbringen. Ausgiebige Wanderungen haben unsere Tage geprägt – allerdings auch noch ein anderes Erlebnis - aber davon später mehr.

Di

11

Jun

2013

Great Basin National Park

Aufgrund von einigen Empfehlungen von US-Amerikanern (stets mit Vorsicht zu genießen, denn bei Amerikanern ist alles irgendwie phantastisch oder großartig) sind wir zum sehr abseits gelegenen Great Basin National Park (Nevada) gefahren. Das ist der einzige National Park in Nevada und relativ unbekannt – angeblich belegt er bezüglich der Besucherzahlen nur Platz 49 von 58! Unseres Erachtens völlig zu unrecht. Wie aus dem Nichts erhebt sich der Park auf einer Hochebene auf ca. 3000 m Höhe und weist einen Gipfel mit 3982 Metern aus. Bei der Anfahrt durchfährt man 6 verschiedene und wunderschöne Vegetationszonen. Absolut zu empfehlen ist die Besichtigung der interessanten Tropfsteinhöhle „Lehmann Caves“. So nah kommt man nie wieder an Stalagmiten und Stalaktiten heran – unglaublich. Noch beeindruckender war für uns das Erlebnis auf dem Bristlecone Pines Trail. Die hier wachsenden „Grannen- oder Borstenzapfenkiefern“ werden bis zu 5000 Jahre alt!!! Da stehst du neben einem Baum, der 2000 v. Chr. angefangen hat zu wachsen und der heute noch lebt - und das in einer Umgebung die karger und rauer kaum sein könnte. Wirklich bemerkenswert. Die Bäume sollen die weltweit ältesten Lebewesen sein. Selbst wenn ein Baum abgestorben ist, so verrottet das Holz nicht, sondern es erodiert. Verblüffend. Die Stämme dieser Bäume und die Kieferzapfen sind wunderschön. Bei einer weiteren Wanderung am nächsten Tag haben wir auf der Hochebene herrliche Bergwiesen und Wälder durchquert. Wilde, unberührte und hochalpine Natur. Grandios! Great Basin hat uns besonders gut gefallen und ist eine echte Empfehlung. Dank der Höhenlage sind die Temperaturen auch sehr angenehm.

Jetzt lasst mal den Stift und die Gedanken 5 Minuten ruhen und lasst die Bäume auf Euch wirken - das beruhigt und entspannt unglaublich!

So

09

Jun

2013

Zion National Park

Bei unglaublichen 108 °F (40°C) haben wir unsere Aktivitäten hier in die frühen Morgen- bzw. späteren Abendstunden verlegt. Dabei wurden wir mal wieder mit atemberaubenden Blicken und unglaublichen Schluchten belohnt.

Fr

07

Jun

2013

Glen Canyon NP + Antelope Canyon

Danach ging es dann zum Lake Powell. Zum Glück haben wir ja Zeit. Nach einem guten Frühstück und Besichtigung des beeindruckenden Antelope Canyon (ein herrlicher Slot Canyon) haben wir uns noch einen Eiskaffee gegönnt und dabei Elke & Axel kennengelernt. Die beiden sind seit 2006 in Nordamerika (mit Unterbrechungen) mit ihrem Mercedes LKW 1017 unterwegs und wollen dieses Jahr erstmalig weiter nach Mexiko und Südamerika. Kurzerhand haben wir uns für später am Übernachtungsplatz in der Nähe der bekannten Colorado-Biegung „Horseshoe Bend“ verabredet und einen schönen gemeinsamen Abend und Morgen verbracht. Am Nachmittag durfte sich der Landy noch ein wenig am Strand austoben (also Sand mag er) und die Insassen durften sich im 150 qkm großen Stausee abkühlen. Nach einer kurzen Wanderung zur Flussbiegung am Morgen ging es dann für uns weiter zum Zion National Park.

Do

06

Jun

2013

Grand Canyon South Rim

Nach so viel schönen Eindrücken am North Rim hatten wir beschlossen, den Grand Canyon South Rim auszulassen und direkt weiter zum Lake Powell zu fahren. Doch 30 km vor dem Ziel wurden unsere Pläne durch eine Highway-Umleitung durchkreuzt. Die Umleitung von sage und schreibe 160 Kilometern extra führte uns dann „so nah“ an den South Rim heran, dass wir nicht daran vorbei fahren konnten. Das war vermutlich eine Fügung, denn es hat sich gelohnt! Die Ausblicke waren nochmals anders, sehr vielfältig und auf den etwas längeren Wanderwegen war auch nicht ganz so viel vom Massentourismus zu spüren.

Mo

03

Jun

2013

Grand Canyon North Rim

Unser nächstes Ziel lautete Grand Canyon North Rim. Doch kurz bevor wir die eigentliche Parkeinfahrt passiert haben, sind wir einem Insider-Tipp gefolgt und zur Abwechslung mal wieder knappe 40 km einer „Dirtroad“ (Road 22 + 206 + 254 (?)) im National Forest gefolgt. Es war ja trocken und eine Matschfahrt ausgeschlossen. Die Belohnung: Wir konnten mit Landy/Gypsy nur ca. 10 Meter vom North Rim (also wirklich nah an der Abbruchkante!) stehen und dort übernachten. So schön, dass wir noch eine weitere Nacht geblieben sind und den Tag mit einer ausgiebigen Fahrradtour durch den Wald und immer wieder an der Kante des Grand Canyon entlang genossen haben. Zwei weitere Tage haben wir dann im National Park verbracht. Obwohl der Campingplatz stets auf Monate ausgebucht ist haben wir einfach mal nachgefragt und das Glück war auf unserer Seite: Hatte doch just in diesem Moment jemand seinen Platz storniert und so konnten wir den bewaldeten North Rim sehr intensiv erleben. Am Nordrand ist es ganz entspannt – von überlaufen kann hier wirklich nicht die Rede sein.

Mo

03

Jun

2013

Firmeninternes Fitnessprogramm

Wir hatten heute Lust auf einfache amerikanische Küche – also standen plattgedrückte Frikadellen mit Pappdeckel oben und unten auf dem Programm. Und bei solch einem Essen wird einem schon was geboten: Die Firmen machen sich wirklich Gedanken um den Fitnesszustand ihrer Mitarbeiter. Schließlich fehlt in keiner guten amerikanischen Firma eine entsprechende Policy.

In dieser Filiale mit dem großen M hat man sich ausgedacht, den Mitarbeiter vom „Drive Thru“ Schalter bei jeder Getränkebestellung mit nur jeweils einem (!) Becher von hinter der Theke durch das komplette Restaurant zu laufen, um dort am allgemeinen Getränkeautomat in der letzen Ecke den Becher mit dem gewünschten Getränk zu befüllen. Dann schwupps zurück (also amerikanisch und nicht mit großer Eile). So bleiben die Mitarbeiter fit und wir merken, dass wir immer noch anders ticken!

Fr

31

Mai

2013

Valley of Fire State Park

Di

28

Mai

2013

Las Vegas

Nach dem wunderschönen Bryce Canyon mit unbeschreiblichen Steinformationen hatten wir erst mal genug „Steine“ gesehen und beschlossen, mit Las Vegas ein wenig Abwechslung ins Spiel zu bringen. Kurzerhand wurde ein schönes Hotel in Las Vegas gebucht (war preiswerter als ein Campingplatz) und dann das Spielparadies genossen. Mal wieder „stundenlang“ duschen, lecker essen gehen oder einen Cocktail in einer schönen Bar genießen hat ja auch was. Auf’s Heiraten haben wir lieber verzichtet. Wir sind zwar keine Romantiker aber Elvis-Imitatoren und Wedding Chapels sind uns dann doch zu kitschig. Und ganz ohne Familie und Freunde…Nein, das wollten wir nicht! Das Zocken im Spielerparadies hat leider nichts gebracht, außer ein wenig Zeitvertreib und Nervenkitzel – wenigstens ist die Urlaubskasse nicht ruiniert. 3 Tage in dieser „künstlichen“ Stadt waren dann aber auch genug und die Natur hat uns wieder in den Bann gezogen.

So

26

Mai

2013

Bryce Canyon

Sa

25

Mai

2013

Rodeo - im wilden Westen

Bei Dosenbier und Chips haben wir am Abend ein Rodeo verfolgt. Ganz schön wild so ein Bulle. Aber als Mann kann man die Reaktion der Tiere wohl sehr gut nachvollziehen...

Di

21

Mai

2013

Escalante - Hole in the Rock

Di

21

Mai

2013

Was sollen wir kochen – 52 Wochen lang – was sollen wir trinken?

Bislang haben wir wirklich noch nichts an unserer Camping- und Outdoor-Küche auszusetzen. Neben Steaks und Würstchen vom Grill mit Folienkartoffeln und diversen grünen Salaten gab es schon selbst gegrillte Burger, Thunfisch-Mais-Salat, frischen Spargel und natürlich Nudeln mit Tomatensoße. Da wir ja zuhause nicht so viel Zeit zum Kochen hatten sind unsere Rezeptideen leider begrenzt.

Gestern gab es Thai-Curry mit Tofu und Gemüse – ganz einfach und zur Abwechslung mal vegetarisch! Im Kühlschrank lagern auch Tofu-Würstchen.

Ihr könnt unsere Outdoor-Küche bereichern wenn ihr uns Rezepte für’s Kochen oder Grillen an info@zweiauftour.de sendet!!!

Bei den Rezepten ist zu beachten, dass

  • ·         wir maximal zwei Töpfe gleichzeitig nutzen können
  • ·         die Gerichte nur kurze Garzeiten haben
  • ·         sie möglichst unkompliziert in der Zubereitung / Beschaffung der Lebensmittel sind (wir sind weder Kochprofis noch will Torsten vor dem Kochen auf die Jagd gehen)

Mo

20

Mai

2013

Capitol Reef National Park

Sa

18

Mai

2013

Tal der 1000 Kobolde - Goblin Valley State Park

Weiter geht die Reise in Richtung Südwesten. Wir halten kurz in Green River am gleichnamigen Fluss um unsere Vorräte aufzustocken und erreichen auf einer landschaftlich schönen Strecke den „Goblin Valley State Park“. Der Park verdankt seinen Namen den drolligen „Kobolden“, seltsamen von der Erosion geschaffenen Sandsteinskulpturen, welche zahlreich in einer Höhe von bis zu 3 m empor ragen. Die riesige Landschaft ist übersät mit bizarren Felsen. Manche sehen aus wie Pilze, andere wie von menschenhand geschaffene Skulpturen in Tierform und ringsum weitere farbenprächtige Felsen. Total abgefahren, was die Natur da geschaffen hat! Obwohl der Park Einzigartiges zu bieten hat ist er noch vom Massentourismus verschont – was uns beide freut. So bleiben wir dort über Nacht auf dem schön angelegten Campground, der unerwarteter weise nicht nur über allerbeste Sanitäranlagen (mit heißen Duschen!) verfügt, sondern auch Frisch- und Abwasserversorgung für Gypsy bietet. Und das für gerade mal 9 US$ plus State Park Gebühr.

Do

16

Mai

2013

Dead Horse SP & Island in the Sky NP

Mo

13

Mai

2013

Tal der 1000 Bögen - Arches NP

Sonntag gegen Mittag erreichen wir Moab/Utah. Der Ort liegt strategisch günstig für diverse Aktivitäten und Parkerkundungen, und so hat sich hier eine vom Tourismus geprägte Kleinstadt mit vielen Restaurants und einigen Geschäften gebildet. Moab ist das Mekka der Mountainbiker und vor allem der 4x4 Geländewagenfahrer. Hier gibt es gefühlt mehr Jeeps und Quads als Einwohner. Die Offroad Strecken sind nichts für Softies, denn hier wird dem Material einiges abverlangt. Extreme Steillagen und scheinbar unüberwindbare Felsbrocken schmücken die Strecken für die absoluten Freaks. Das tun wir unserem Landy nicht an (auch nicht ohne Kabine).

Wir erreichen 5 km außerhalb und hoch über der Stadt gelegen den Sand Flats Campground, der sehr schön in den Sanddünen liegt. Es gefällt uns gut hier und es ist sofort klar, dass wir mehrere Tage bleiben wollen. So kommt es, dass wir insgesamt 4 Nächte in den Dünen bleiben und tagsüber entweder in Moab umher schlendern, einkaufen, tanken, Geld abheben, gemütlich essen und trinken oder aber den nahe gelegenen Arches National Park besuchen.

Der Arches National Park ist berühmt aufgrund der unzähligen Steinbögen, über 2000 sollen es sein. Am späten Nachmittag erwandern wir den „Delicate Arch“ um dort den legendären Sonnenuntergang zu bewundern. Leider ist dies schon lange kein Geheimtipp mehr und so pilgern regelrechte Karawanen zu diesem Steinbogen. Es posieren nacheinander etwa 80 Japaner unter dem Bogen und als die Sonne langsam untergeht wird es den Fotografen dann zuviel: Die „Poser“ werden mit Buuh-Rufen oder Pfiffen nicht gerade dezent darauf hingewiesen, dass jetzt Schluß ist und der Delicate Arch doch OHNE Leute viel schöner ist.

Am nächsten Morgen heißt es früh aufstehen: 6 Uhr! Wir haben uns vorgenommen im Arches NP den nicht weniger berühmten „Landscape Arch“ bei Sonnenaufgang zu bestaunen und um den Menschenmassen zu entkommen. Das klappt dann auch sehr gut und es sind nur wenige Leute unterwegs („Let’s go before the hords will show off!“). Der „Landscape Arch“ ist angeblich der Bogen mit der weltweit größten Spannweite. Bei den Amerikanern ist ja alles irgendwie „bigger“ oder „spectacular“. Ist ja auch egal. Fakt ist, der Bogen ist wirklich lang aber vor allem sehr dünn und wird sicherlich nicht mehr ewig halten. Damit sich das frühe Aufstehen auch lohnt laufen wir noch zu diversen anderen Bögen und erweitern die Runde mit dem „Primitive Loop“ zu einer sehr schönen, ca. 10-11 km langen Wanderung bei angenehmen Temperaturen.

Zum Abschluß des Arches NP schauen wir uns tags darauf auf kurzen aber trotzdem schönen Wegen die „Park Avenue“ an. Dort sieht man herrliche Felswände, die so dünn sind als seien sie in Scheiben geschnitten („Fins“ genannt). Außerdem gibt es noch dicke Felskugeln zu sehen, die oben auf den Felsspitzen drohnen („Balanced Rocks“). In einem Teilbereich des Parks („Windows“) können wir auf einer kleinen Rundwanderung diverse fensterartige Felsformationen bewundern. Der Arches NP ist traumhaft schön! Allerdings auch ein wenig überlaufen…

Fr

10

Mai

2013

Canyonlands - The Needles

Do

09

Mai

2013

Artgerechte Haltung

Wir haben mittlerweile Karten vom AAA (entspricht dem ADAC) für die unterschiedlichen Regionen erhalten. Die sind durchaus genauer als das, was unser USA Road Atlas so hergibt. Auf diesen Karten sind auch sogenannte „secondary roads“ eingezeichnet, die uns bisweilen auch schon durch wildromatische Landschaften geführt haben. Heute entwickelte sich jedoch eine wenig hilfreiche Kombination daraus... Die Straße oder besser der halbwegs befestigte Weg führte in zahlreichen Kurven stetig bergauf (2700 m) und es fing an zu regnen und dann zu schneien. Die Befestigung des Weges ließ nach und so wurde die Strecke immer matschiger. Das setzte dem Reifenprofil des Landys doch sehr zu. Nachdem es kaum noch möglich war das Auto vernünftig zu manövrieren haben wir erst mal eine Rast eingelegt und auf trockeneres Wetter gewartet. Soweit kein Problem, denn wir sind ja provianttechnisch an Bord gut ausgestattet und werden weder verdursten noch verhungern. ;-)

Am nächsten Morgen klarte der Himmel dann etwas auf und wir konnten die tags zuvor erreichten Meilen dank Geländegang und etwas festerem Boden unter Gypsy wieder zurück meistern. Von einer Weiterfahrt (ca. 40 Meilen) im extrem matschigen Gelände haben wir intelligenterweise abgesehen.

Unser Respekt & Hochachtung gilt dem Landy – das war schon seeeeehr matschig!

Di

07

Mai

2013

Natural Bridge

Diese in der Eiszeit entstandenen natürlichen Brücken sind durch das Schmelzwasser entstanden. Erosion durch Wasser also. Wir haben die Felsbrücken durch eine schöne Wanderung hinab und durch dass ausgetrockente Flusstal erkundet. Und wie schon oft geschrieben trifft auch hier der Spruch „Nur wo man zu Fuß war – war man wirklich“ zu. Mögen die Eindrücke beim Fahren mit Gypsy noch so schön sein, das Erlebnis zu Fuß oder mit dem Mountainbike ist nochmals intensiver. Mal sehen wie sich unsere Aktivitäten entwickeln – aber wir sind positiv gestimmt!

So

05

Mai

2013

Duschen ohne Haare - wer hat’s erfunden?

Camping bringt mit sich, dass man auch mal öffentliche Duschen auf dem Campground benutzt um z.B. ein wenig den Wasservorrat in Gypsy zu schonen. Frei nach der Devise „Duschen ohne Wand- und Bodenkontakt“ und natürlich mit Badelatschen geht das auch meistens prima. Nur worüber wir uns wundern ist, warum der Duschkopf immer nur auf ca. 1,50 m Höhe angebracht ist? Amerikaner sind ja auch nicht kleiner als wir Europäer. Die einzige Lösung die uns beiden dazu eingefallen ist: Amerikaner duschen vermutlich gerne „ohne Haare“.   ;-)

Verstärkt werden die komischen Installationsgewohnheiten noch bei den Männern. Pissoirs sind derweilen auf Kniehöhe oder noch darunter angebracht. Als Mann lässt dies ja nur die Schlussfolgerung zu, dass Amerikaner entweder sehr gut bestückt sind oder aber hier eine andere Stehtechnik zur Anwendung kommt. Beide Thesen konnten bis jetzt übrigens noch nicht bestätigt werden.

Sa

04

Mai

2013

Der wilde Westen: Bluff, Valley of the Gods & Monument Valley

Der typische Bereich von Utah – staubtrocken aber dafür mit faszinierenden Steinlandschaften! Zugegeben: Wir sind ja eher für das „Grüne“ aber diese Landschaften haben uns sofort in ihren Bann gezogen. Jeder hat die markanten Felsen ja schon mal in einem Western gesehen, aber live ist eben etwas ganz anderes. Und obwohl wir im Monument Valley nicht gerade den blauen Himmel hatten, das Erlebnis diese Giganten aus der Nähe zu sehen wird uns lange in Erinnerung bleiben.

Do

02

Mai

2013

Mesa Verde

Ein Nationalpark, auf einem Hochplateau (600 m über dem Tal) liegend, der schon allein bei der Anfahrt mit herrlichenAussichten fasziniert. Wir sind abends bei Abenddämmerung angekommen und haben uns einen schönen Platz auf dem Campground im Nationalpark gesucht. Am nächsten Tag standen dann Besichtigungen der Cliff Dwellings (Felswohnungen) an. Diese wurden im Zeitraum zwischen 550 und 1270 n.Chr. durch die „Anasazi“ errichtet. Im gesamten Umfeld gibt es noch zahlreiche weitere dieser historischen Stätten. Allein in Mesa Verde sollen bis zu 5000 Menschen gelebt haben. Warum die Dwellings verlassen wurde ist bis heute unbekannt. Das letzte Bild zu diesem Eintrag ist ein Suchbild... Eine freundliche Amerikanerin wies uns darauf hin, dass sich ein Dickhornschaf in der gegenüberliegenden Höhle versteckt hat. Wir also gleich mal das große Tele auf die Kamera geschraubt und auf gut Glück ein Foto geschossen. Wer uns als Erster verrät, wo sich das vermeintliche Dickhornschaf befindet, wird zum „Leser der Woche“ gekürt.

Mi

01

Mai

2013

Great Sand Dunes NP & Durango

Sehr viel entspannen im ruhigen Durango & eine wunderbare Fahrradtour auf dem Colorado Trail. Viel bergauf aber dafür wurden wir mit einem fantastischem Blick und einer noch besseren Abfahrt belohnt! 

So

28

Apr

2013

Aktivprogramm

Nach dem ausgedehnten Frühstück an der frischen Luft starten wir mit dem Aktivprogramm: Mit den Fahrrädern geht's entlang der wenig befahrenen und landschaftlich reizvollen Nebenstraße am South Platte River entlang zum 9 Meilen entfernten Ort "Deckers". Außer einer Kneipe und einem kleinen Gemischtwarenladen gibt's hier nichts, dafür aber um so mehr Harley Davidson Fahrer. Der Ort scheint irgendwie der Sonntagstreffpunkt aller Altersklassen zu sein. Zurück zu Gypsy auf der gleichen Strecke, dort ein schönes Grillfeuer machen und schon geht ein entspannter Sonntag dem Ende zu. 

Sa

27

Apr

2013

Don't shoot the messenger...

Nach einigen Meilen auf der Interstate 70 lassen wir den Staat Kansas mit den riesigen Weizenfeldern und Rinderfarmen hinter uns und befinden uns nun im sonnigen Colorado. Wir nehmen Kurs auf Denver und Torsten freut sich schon auf die neue Kamera, zumal die alte vor ein paar Tagen auch noch runtergefallen war... Kaum die neue Kamera in der Hand, reizt es doch sehr sich ausgiebig damit auseinander zu setzen. Also kaufen wir nur kurz noch ein paar Lebensmittel und steuern den in unserem Reiseführer angepriesenen Cherry Lake Campground an. Außer uns hatten wohl gefühlte 1000 andere Leute den gleichen Plan und so erreichen wir gegen 17.30 Uhr nur noch die verschlossene Schranke. Ohne Reservierung geht hier gar nichts. Na gut, versuchen wir es beim Chatfield Lake Campground, ca. 20 Minuten weiter außerhalb der Stadt. Das ungute Gefühl, dass dort auch alle Plätze belegt sind, trügt uns nicht. "Full" heisst es auf dem Schild am Eingang. Immerhin ist die Schranke offen und wir kurven einfach mal über den riesigen Platz und entdecken freie Plätze, die jedoch mit einem "reserviert" Zettel markiert sind. Wir treffen den "Camping host" und setzen unser freundlichstes Lächeln auf. Nein, leider nichts mehr frei. Wir erläutern ihm, dass wir im Bereich der Gruppenplätze viele freie Stellen gefunden haben und der gute Mann wird fast schon weich. Dann wird ihm die Sache doch zu heikel und er will den Park Ranger befragen. Wie auf Bestellung trifft dieser gerade hinter uns ein und der "Host" erklärt ihm unser Anliegen. Dann kommt Mr. Cool in Ranger Uniform und tiefschwarzer Sonnenbrille zu uns ans Auto und meint ganz locker "Don't shoot the messenger..." Wir sollen also nicht den Überbringer der schlechten Nachricht erschießen. Kann der Gedanken lesen? Wir ziehen alle Register was Freundlichkeit gepaart mit Hartnäckigkeit angeht und hoffen, dass Mr. Cool uns doch auf einem der freien Plätze übernachten lässt. Weit gefehlt. Nein, er kann keine Ausnahme machen. No way...

Immerhin geben die beiden Herren uns nun Tipps, wo wir sonst noch fragen können. 5 Meilen weiter südlich soll es noch einen kleinen Platz geben. Oder zur Not auf dem WalMart Parkplatz. Super, wenn wir da unseren Grill auspacken, oder?

Naja, wir sind ja selber Schuld an der Situation, haben wir doch das sonnige Wochenende unterschätzt. Die US Bürger sind dann nicht mehr zu halten und wollen alle campen...

Lektion 1 unserer Reise: Am Wochenende und insbesondere in der Nähe von landschaftlichen oder touristischen Highlights gilt es , sich frühzeitig um einen Campingplatz zu bemühen, oder aber diesen vorab zu reservieren.

 

Wir folgen also dem Rat von Mr. Cool und düsen gute 6 Meilen bis nach Sedalia, von wo der Campingplatz nicht mehr weit sein soll. Es wird immer ländlicher und einsamer und nach weiteren 5 Meilen finden wir auch den besagten Platz, hoch in den Bergen gelegen - und der ist was? Nein, nicht voll sondern gesperrt! Na bravo. Also kehren wir um und treffen kurze Zeit später auf zwei Männer, die in ihrem Offroad Jeep mangels Benzin liegen geblieben sind. Ein Dritter kommt hinzu und hilft nicht nur den beiden Gestrandeten sondern erklärt uns fachkundig, wie wir doch noch zu einem Campingplatz kommen. Umdrehen, wieder hoch in den Wald und dann in eine "Dirt Road" abbiegen und nach 5 Meilen gibt es mehrere Plätze. Gesagt, getan. Die "Dirt Road" hat ihren Namen redlich verdient und ist nicht nur unbefestigt, nein, zum Eingewöhnen hat sie auch exakte 15% Gefälle. Landy und Fahrer fühlen sich wohl, und die Beifahrerin hält zur Abwechslung mal die Klappe. Mitten bei der Abfahrt kommt dann auch noch Gegenverkehr. Der Typ ruft uns zu, wie wir das hingekriegt haben. Was genau jetzt? Wie wir auf diesem Weg gelandet sind? Nein. Wie wir eine Wohnkabine auf einen Defender gekriegt haben?!?

Unser Landy ist hier in den USA ein echter Exot und es vergeht kein Tag und kein Stopp, bei dem wir nicht zu unserem Fahrzeug beglückwünscht werden. *freu*

Do

25

Apr

2013

On the road... Unterwegs - ohne Worte...

Mi

24

Apr

2013

Cahokia

Mo

22

Apr

2013

Großes, weites Land...

Wir konnten den sonnigen Tag mit unserem ersten Frühstück draußen beginnen! Das haben wir natürlich ausgiebig genutzt und sind erst gegen Mittag los gefahren.

Die Weite des Landes ist kaum zu beschreiben. Wir fahren und fahren und beim Blick auf die Landkarte denken wir: sind wir überhaupt schon weiter gen Westen gekommen? Trotz durchaus vieler Kilometer auf unseren aktuellen Etappen bleibt genügend Zeit für ein paar Stopps. Heute waren wir in Indianapolis an der berühmten Rennstrecke – die aber leider schon geschlossen hatte. Beeindruckend, vor allem, dass die Anlage fast mitten in der City liegt.

Die Nacht verbringen wir wieder in der Natur im ruhigen und an einem See gelegenen Lieber State Park, ca. 9 Meilen abseits vom Interstate Highway. Wir sind die einzigen Camper und beanspruchen den Nachtwächter für uns alleine. Da können wir schlafen wie die Murmeltiere.

So

21

Apr

2013

Kilometerfressen Richtung Westen..

Nachdem wir in der ersten Woche an der Ostküste noch fast zu jedem Ort wenigstens einen kurzen Abstecher gemacht haben, sind wir heute mit „Scheuklappen“ gefahren um weiter nach Westen vorzudringen. Wir haben ja nicht ewig Zeit ;-)

Deswegen beschränken wir uns auf ein „kleineres Gebiet“ anstatt „alles nur oberflächlich“ zu sehen. Allein für die Durchquerung der USA von Ost nach West könnten wir mühelos ein halbes Jahr gebrauchen, da wir ohne Visum reisen müssen wir jedoch spätestens nach 90 Tagen die Grenze nach Mexiko passieren. Aber Landy fahren ist ja auch Entspannung und mit Tempo 90 können wir die Landschaft noch recht gut genießen. Der heutige Abschnitt führte durch die Bundesstaaten Pennsylvania über West Virginia nach Ohio zu unserem Schlafplatz in den Dillon State Park. Ein sehr schönes, weitläufiges Gelände direkt am Wasser und wie (fast immer) mit Grillplatz und Sitzgelegenheit ausgestattet. Grill anzünden – Bratwurst auflegen – Rotwein trinken – fertig! Und zudem noch free Wifi :-)

Sa

20

Apr

2013

Amish Country...

Das heute bereiste Gebiet wird auch „Dutch Country“ bezeichnet. Dutch steht in diesem Fall nicht für „holländisch“ sondern ist eine Abwandlung von „deutsch“. Diese Region in Pennsylvania ist sehr stark von den religiös motivierten Volksgruppen der Amish und Mennoniten geprägt, die bis heute streng an Sitten, Gebräuchen, Lebensformen, Denkweisen, Kleidung etc. festhalten, wie zur Zeit der Einwanderer. Insbesondere die Amish People glauben fest daran, dass jeder technische Fortschritt einen Keil zwischen die Wirklichkeit und ihren Glauben treibt. Viele der Amish People leben heute noch streng nach den ganz alten Regeln, den Old Orders, und verzichten auf Telefon, Auto oder Elektrizität. Stattdessen werden die Felder auf traditionelle Weise mit Pferdegespann bestellt und auch zum Einkaufen, zur Post oder zum Markt fahren die Amish mit der Pferdekutsche. Eine ihrer zentralen Fragen heißt: „Wohin führt der Fortschritt der Menschen letztendlich?“. Zugegeben, eine Frage die wir uns auch gelegentlich stellen. Wir finden es auf jeden Fall sehr bemerkenswert, wie konsequent diese Menschen, umgeben von unserer schnelllebigen Welt, nach wie vor konsequent ihren eigenen Lebensstil bewahren. Respekt!

Nach einem schönen Zwischenstopp in Lititz (gerade zum coolstem Dorf Amerikas gewählt), mit lecker Cappuccino und frischer Quiche ging es weiter nach Hershey, wo wir die beliebtesten Süßigkeiten der USA testen wollten und deswegen die gleichnamige Fabrik aufgesucht haben. Was wir antrafen ist eine klare Empfehlung für jeden Marketing- Interessierten. Die Firma Hershey schafft es in beeindruckender Weise, die Marke zu vermarkten und eine Menge Geld zu scheffeln. Horden von Menschen werden dort mit allerlei Attraktionen rund um die Süßware begeistert und durch die Hallen geschleust. Um eine Demo-Verpackungsmaschine zu sehen oder eine Rundfahrt über das Firmengelände zu machen muss man natürlich tief in die Tasche greifen. Getoppt wird der Nepp vom eigentlichen Shop mit Fanartikeln, Fast Food und tatsächlich auch Süßigkeiten. Wir wollten ja eigentlich nur mal die Köstlichkeiten probieren – Fehlanzeige! Nicht ein einziges Stückchen gab es zum Testen. Nur Großpackungen zum Kaufen. Die wollten wir nicht und so haben wir den Konsumtempel ohne Besichtigung und ohne Süßes schnell wieder verlassen.

Nur ein paar Meilen weiter waren wir dann in der Innenstadt von Harrisburg, der Hauptstadt von Pennsylvania. Hier war gerade gar nichts los (waren ja alle in Hershey) und so konnten wir direkt vor dem wunderschönen, riesigen Capitol umsonst parken. Tolles Gebäude mit einer riesigen Kuppel. Leider blieb uns die Besichtigung diesmal wegen einer privaten Veranstaltung verwehrt und so haben wir uns mit dem Bestaunen von außen begnügt. Auf unserer langen Reise bekommen sicher noch mehr schöne Gebäude zu sehen.

Do

18

Apr

2013

Hilfsbereitschaft bei völliger Ahnungslosigkeit…

Nach der ersten „wilden Nacht“ (= wild campen) war heute Einkaufen im Steuerparadies Delaware angesagt. Der „1st State of the United States“ erhebt keine Umsatzsteuer und bietet sich folglich an, das noch benötigte Equipment zu erwerben. Shops findet man genauso schnell wie Mitarbeiter, die einem gerne weiterhelfen möchten. Doch leider konnte so gut wie keiner von ihnen unsere (scheinbar speziellen) Wünsche erfüllen. Vielmehr wurden wir immer wieder darauf hingewiesen doch mal im Internet zu schauen... Beratung oder technische Hilfestellung – Fehlanzeige. Es blieb beim Vorlesen der Beschreibung auf dem Karton bzw. dem wilden Herumtippen auf den Geräten. Auch die Bedienung des Computers schien gar nicht so einfach. Bei Fragen zu Artikeln aus einer anderen Abteilung im gleichen Geschäft war die Ratlosigkeit noch größer. Gibt es hier auch Prepaid Telefonkarten? Mitarbeiter A ruft Mitarbeiter B, der fragt Mitarbeiter C – wirklich eine grandiose Hilfsbereitschaft – zwar weiß keiner so richtig Bescheid aber zur Not helfen auch andere Kunden gerne weiter. Nach mehreren Versuchen in verschiedenen Geschäften haben wir es schlussendlich geschafft, die gewünschte Kamera zu bestellen, welche leider nicht vorrätig ist und in sage und schreibe einer Woche in die Filiale in Denver/Colorado geliefert wird wo wir sie dann abholen können. Also nix mit schneller Lieferung… Wir werden sehen.

Spruch des Tages: „You made my week!“ geäußert von einem Mitarbeiter nachdem er von unserer Reise mit dem eigenen Fahrzeug gehört hat.

Ereignis des Tages: Ein Zettel an der Frontscheibe von Gypsy, worauf „John XY“ wortreich erklärt, wie toll er unser Auto findet und seine Telefonnummer hinterlässt, damit wir ihn anrufen können, falls wir mal Hilfe brauchen. Unglaublich die Amerikaner!

Mi

17

Apr

2013

Michelle Obama…

Wir haben aber auch ein Händchen für besondere Ereignisse: Kaum in Annapolis, der Hauptstadt von Maryland, angekommen und mit unseren Fahrrädern in der Altstadt unterwegs, werden wir höflich aber konsequent von Polizisten gestoppt. Weiterfahren nicht möglich. Warum? Na, weil da gleich eine Eskorte mit der Frau des Präsidenten entlang fahren wird. Tatsächlich? Also haben wir uns mal zu den anderen Schaulustigen gesellt und gewartet - und in der Tat: einige Minuten später rollte die Eskorte mit 5 Polizei-Motorrädern (Harley Davidsson) und 10 Limousinen die Straße entlang und brachten Michelle Obama zum alten Capitol von Annapolis. Wir konnten die First Lady nur schemenhaft hinter den dunklen Scheiben erahnen. Dank des Promi-Besuchs fiel für uns Normalsterbliche nun die Besichtigung des zumindest von außen wunderschönen Capitols leider aus. Man kann ja nicht alles haben.

Di

16

Apr

2013

Washington

Vom Campingplatz aus konnten wir zu Fuß in ca. 1 Meile die nächste U-Bahnstation in Richtung Washington erreichen und gelangten so bequem und preiswert (3,75$/Person) in die City. Bei perfektem Wetter haben wir dann das wirklich beeindruckende Capitol von außen bestaunt, einen kurzen Abstecher ins Smithsonian Museum gemacht, das Washington Monument und natürlich auch das Weiße Haus gesehen. Wir müssen gestehen, dass wir aufgrund des guten Wetters und des „gerade erst angekommen Modus“ noch nicht in der Stimmung waren für anstrengende Besichtigungen…

Obwohl Washington recht ruhig und grün ist haben wir am späten Nachmittag mehr Lust auf Natur und entscheiden uns nach einer frischen Ananas gefüllt mit einem Smoothie für den Rückweg zu Gypsy. Auf dem Campingplatz haben wir dann die Grillsaison eröffnet. :-)

Mo

15

Apr

2013

Gypsy...endlich wieder da...

Montags um 10:30 Uhr war es soweit: Gypsy ist unversehrt in Baltimore angekommen und nach einer völlig problemlosen Abfertigung konnten wir unser rollendes Zuhause aus dem Hafen auslösen. Dann voll tanken für 60 US$ (*freu*), die deutschen Gasflaschen dank unseres Adapters problemlos auffüllen lassen (offiziell ist das seit mehr als 10 Jahren nicht mehr erlaubt), mit Vorräten eindecken, Starbucks und uns glücklich machen, unseren ersten Übernachtungsplatz im „Greenbelt“ Statepark in der Nähe von Washington aufsuchen und dann das übrige Gepäck richtig verstauen (ganz schön viel Zeug…). Danach hatten wir uns unser erstes Bier auf amerikanischen Boden doch wirklich verdient, oder?

So

14

Apr

2013

Have a good one!

So oft wie uns an unserem ersten Tag in den USA ein guter Tag gewünscht wurde konnte ja nichts schief gehen. Und so wurde es auch ein wunderschöner Tag mit strahlendem Sonnenschein in Baltimore. Dank Mietwagen waren wir mobil und konnten ein wenig rumfahren. Noch leicht angeschlagen von der Zeitverschiebung haben wir den Vormittag ganz ruhig im historischen Hafenviertel „Fells Point“ mit Sightseeing und Cappuccino trinken verbracht. Die englischen Wurzeln der Einwanderer sind in der ganzen Stadt klar erkennbar – wir haben uns ein wenig wie auf der Insel gefühlt. Aber der „East Coast Slang“ zeigte uns, dass dies nicht England ist. Den Nachmittag haben wir am Inner Harbor verbracht – ähnlich der Hafenspitze in Flensburg nur größer. Ein bunter Mix aus Restaurants, alten Segelschiffen, Speedbooten, Beach Volleyball usw. Bei Bubba Gump (bekannt aus Forrest Gump) haben wir hervorragend Seafood gegessen und einen Drink genossen. Wirklich empfehlenswert! In Ufernähe bietet der Federal Hill einen schönen Ausblick auf die Stadt und die Bucht. Anschließend haben wir noch Fort McHenry auf einer kleinen Halbinsel besichtigt, welches von blühenden Kirschbäumen und historischen Kanonen umrahmt ist. So viel Sonnenschein waren wir Bleichgesichter natürlich nicht gewohnt und hatten uns gegen Abend in Rothäute verwandelt.

So

14

Apr

2013

Wir sind angekommen....

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit (3:30 deutscher Zeit) hier nur eine kurze Zwischeninfo:

Nach gut 8 Stunden Flug sind wir bei strahlendem Sonnenschein in Washington bzw. Baltimore angekommen. Der Flug war super angenehm und wir hatten wirklich einen ausgezeichneten Service an Bord. Da hatte das ganze Team noch Spaß am Job!

Der Samstag Morgen fing ohnehin schon super an: Wir wurden von Janina & Thomas sowie Manuela & Michael mit Champagner, Cappuccino, Brezeln und Rumpunsch (um 10:00 Uhr morgens!) verwöhnt und am Flughafen standesgemäß verabschiedet. Außerdem noch zahlreiche SMS, Apps, Anrufe und nicht zuletzt Gästebuch-Eintragungen mit den besten Wünschen für unsere Reise - das kann ja nur noch toll werden!