So

13

Apr

2014

Ausreise Nicaragua / Einreise Costa Rica

Wir sind noch immer keine Frühaufsteher und unser gemütliches Frühstück mit lecker Cappuccino lassen wir nicht gerne ausfallen. Daran ändert auch der heutige Grenzübertritt nach Costa Rica nichts – zumal wir heute unser Einjähriges Reisejubiläum feiern!

An der Grenze Penas Blancas dann die gleiche Prozedur wie immer. Zuerst reisen wir aus Nicaragua aus, dann das Auto. Im nächsten Land dann wieder Einreise der Personen und temporäre Einfuhr des Autos. Costa Rica gehört zu den Ländern, die auf eine obligatorische, nationale Autoversicherung pochen. Eventuell bestehende Versicherungen aus andern Ländern werden nicht akzeptiert. Am Grenzübergang herrscht reger Betrieb und leider gibt es nur einen einzigen Schalter für die Autoversicherung. Dank Monopol muss man die Versicherung für den Mindestzeitraum von 3 Monaten für 25 US$ abschließen, voriges Jahr waren es noch 17 US$. Es hat heute locker über 30°C und vor dem besagten Schalter hat sich bereits eine lange Schlange gebildet. Das kann dauern… Glücklicherweise treffen wir Armin, der sich nach 1,5 Stunden Warterei inzwischen schon fast bis ans Fensterchen vorgearbeitet hat. Wir drängeln uns einfach zu ihm, mimen eine Gruppe und sparen uns so das lästige Anstehen. Danke, Armin!. Trotzdem dauert der ganze Einreiseprozess mehr als 3 Stunden – neuer Rekord L. Rekordverdächtig ist dann übrigens auch die Beschilderung und Wegführung. Froh, die Prozedur überstanden zu haben fahren wir gerade aus weiter, passieren den ersten Grenzposten, geben einen kleinen Papierfetzen zur Kontrolle ab und erfahren am 10 m entfernten Grenzposten, dass wir in Nicaragua sind – nicht in Costa Rica. Oh nein! Auch das noch. Zum Glück geht es hier locker zu und so drehen wir einfach um, fahren zurück zum ersten Grenzposten und holen den Fetzen wieder ab, alle lachen, und dann fahren wir etwa 1 km zurück, um nun wirklich nach Costa Rica einzureisen. Bienvenidos.

Und klar doch, der Anlasser vom Landy macht immer noch was er will…

Fr

11

Apr

2014

Playa Maderas

Nicaragua ohne Strandbesuch geht natürlich gar nicht. Obwohl wir die kühleren Temperaturen in den höher gelegenen Regionen vorziehen, so wollen wir trotzdem zumindest einen Pazifik-Strand in Nicaragua sehen und bereiten uns moralisch auf die Hitze vor. In Richtung Grenze zu Costa Rica bietet sich die Küste in der Nähe von San Juan del Sur an. Wir rumpeln gute 8 km über eine Piste bis nach Playa Maderas und können dort fast direkt am Strand unter Bäumen campen. Vom Meer weht eine angenehme Brise, es gibt zwei nette Bars, Pizza aus dem Steinbackofen und einzigartige Sonnenuntergänge. Life is so good! Der Strand gilt als Surf-Mekka und die Wellen sind wirklich klasse. Außerdem werden auch Reitausflüge angeboten und zufällig sehen wir gerade eine Gruppe, die am Strand von einer Tour zurück kommt. Strand & Pferde - da ist Doris nicht mehr zu halten! Das Pferd des Guide ist wunderschön und Doris erkennt die spezielle Gangart des Pferdes (Tölt). Doris darf eine Proberunde reiten und ist begeistert – „Panchito“ ist ein Pferd mit mächtig Temperament und tollen Gängen. Da wird nicht lange gefackelt und gleich ein Ausritt für den nächsten Morgen gebucht – natürlich muss es „Panchito“ sein. Der Ausritt ist klasse, ach, was sollen diese Untertreibungen: fantastisch!!! Wilde Galoppaden, wunderbare Tölt-Passagen, ein super Pferd mit ordentlich Power unter dem Sattel und dass alles am langen Sandstrand – besser geht’s nimmer! Ich überlege kurz, ob wir „Panchito“ hinten an Gypsy anbinden und mitnehmen ;-)

Sehr schöne, entspannende Tage am Playa Maderas und vielleicht auch unsere „verrückteste“ Reisebekanntschaft bis dato: Wir treffen Uta und Armin, die mit ihrem Land Rover Defender auf der WM Tour 2014 unterwegs sind, und zwar von Deutschland via Mexiko bis nach Brasilien. Völlig Fußball-verrückte Bielefelder, die mal eben 25.000 km in 4 Monaten fahren um Deutschland bei der WM zu unterstützen. Und wir holen den Pokal! Leute gibt’s…Viel Spass wünschen wir euch!!!

Do

10

Apr

2014

Vulkan Masaya und bebende Erde

Der noch aktive Vulkan Masaya ist etwas für faule Leute, denn man kann im gleichnamigen Nationalpark mit dem Auto bis an den Kraterrand heran fahren und hinein schauen. Durch die aufsteigenden, schwefelhaltigen Dämpfe ist der Ausblick zwar meistens eingeschränkt aber trotzdem sehr lohnenswert. Die Treppen zum höher gelegenen Krater-Aussichtspunkt sind leider aus Sicherheitsgründen gesperrt. Wir machen noch eine schöne Wanderung rund um den benachbarten Krater des Schwestervulkans und begeben uns dann zum Parkeingang zurück, wo wir auf dem Parkplatz campen dürfen. Es ist nicht viel los hier und wir schlürfen genüsslich unseren „Sun Downer“ auf dem Picknick-Gelände. Während wir in Ruhe unseren Drink genießen fängt plötzlich die Erde an zu wackeln. Was ist jetzt los? Das Wackeln der Erde und das Zittern wird heftiger – wir schauen uns verdutzt an und denken an den noch aktiven Vulkan Masaya, an dessen Fuß wir uns gerade befinden. Ein Blick zum Vulkan – aber es ist nichts zu sehen. Ein Blick zu drei Mitarbeitern am Parkeingang – keine Spur von Hektik. Hm, aber ganz sicher: die Erde bebt! Wir bewahren Ruhe und nach ca. 30 Sekunden ist der Spuk vorbei. Während der nächsten Stunden wiederholt sich das Schaupiel in schwächerer Form dann noch 2 Mal und wir tippen auf ein Erdbeben. Tatsächlich: Morgens erfahren wir in den Nachrichten, dass Nicaragua durch ein Erdbeben der Stärke 6,2 erschüttert wurde und mehrere Häuser eingestürzt sind. Das Epi-Zentrum knappe 20 km von uns entfernt. Ein Erlebnis der besonderen Art!

Di

08

Apr

2014

Laguna Apoyo

Nach so viel Arbeit haben wir uns eine Erholung verdient. Die genießen wir im Hostel Paradiso an der nahgelegenen Laguna Apoyo, einem Kratersee. Hier lässt sich prima entspannen: Schwimmen, Kanu fahren, extrem Hängematting, leckeres Restaurant, Champions League schauen, brauchbares Internet und angenehme Temperaturen. Was will man mehr?

Wir genießen hier 2 1/2 Tage und lernen neben vielen Backpackern auch noch andere Langzeitreisende (Jonni & Stephen aus England und Shannon & Joshua aus den USA) kennen. Klar, dass da der Gesprächsstoff nicht ausgeht.

Sa

05

Apr

2014

Granada – Kolonialstadt und Reparaturarbeiten

Die ehemalige Hauptstadt von Nicaragua "Granada" ist fast schon "Pflichtprogramm" für Nicaragua-Reisende. Natürlich wollen auch wir uns dieses Highlight nicht entgehen lassen.

Zudem wollen bzw. müssen wir unsere Wohnkabine ein wenig richten. In den vergangenen Tagen und Wochen hat sich irgendwie der Fußteil der Kabine ein wenig vom Hauptteil gelöst und somit zu einer leichten Schieflage der Kabine geführt. Offensichtlich hat der 11 Jahre alte Kleber an einem Tragwinkel seinen Dienst versagt. Innen lässt sich aufgrund der Schieflage die vielbenutzte Badezimmertür nur noch schwer öffnen und außen haben wir das Dach des Landys vorsichtshalber mit einer multifunktionalen Poolnudel vor Kontakt mit dem Alkovendach geschützt. Natürlich kein Dauerzustand! Glücklicherweise haben wir vom Hersteller der Kabine „Tischer“ eine ausführliche "Anleitung zur Selbsthilfe" bekommen und sind daher frohen Mutes, in Granada entsprechende Hilfe und Material zu finden.

An der Stadtgrenze von Granada angekommen zieht uns aber erst mal das neue Einkaufszentrum mit Supermarkt und Pizzeria magisch an. Schnell Vorräte aufstocken und dann gemütlich auf der Terrasse eine leckere Pizza essen. Gut gelaunt kehren wir zum Landy zurück und wundern uns über eine riesige Öllache unter dem Fahrzeug. Ein kurzer Blick lässt nichts Gutes ahnen: Der Ölmessstab zeigt gerade mal noch Minimum an und der komplette Motor und Unterboden sind ölverschmiert. O.K. - ein neues Projekt mit oberster Priorität. Damit wir überhaupt weiter fahren können füllen wir erst mal Öl auf und finden auch schnell die Ursache: eine undichte Ölleitung. Auf dem Weg zu unserem Übernachtungsplatz suchen wir so etwas wie eine Werkstatt. Wir haben Glück, denn auf direktem Weg sehen wir plötzlich auf dem Bürgersteig vor einer kleinen Werkstatt einen alten Defender! Das ist unser Mann - der hat wenigstens schon mal einen Land Rover gesehen. Coco, der Besitzer des "Schuppens" stimmt unserer Fehlerdiagnose zu und bietet uns an, am nächsten Tag um 07:00 Uhr (Sonntag!) das Problem auf seinem Schrauberplatz (Na ja, eigentlich ist es der öffentliche Gehweg) zu beseitigen. Das hört sich doch gut an. Am nächsten Tag gibt es dann eine neue Dichtung für den Landy und das Problem ist für 25 US$ gelöst. Zwar ein "Touristen-Preis" aber dafür hat Coco gute und exakte Arbeit geleistet.

Unser "Campingplatz" ist beim Roten Kreuz, wo man für eine kleine Spende von 50 Cordoba (ca. 1,40 €) übernachten darf. Der Platz ist zwar nicht gerade lauschig, liegt aber genial sprich zentral in der Innenstadt.

Der alte Stadtkern von Granada ist mächtig herausgeputzt und es wimmelt von Restaurants und Bars entlang einer kleinen Fußgängerzone. Ja, das hatten wir wirklich lange nicht mehr. Wir genießen die lokale Kneipen- und Restaurantszene und bummeln ganz gemütlich durch das schöne Granada. Unser Tempo ist im Vergleich zu Zentralamerikanern rasend schnell, aber wir denken, wir bewegen uns sehr langsam - denn es ist brütend warm in Granada und die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel. Große Aktivitäten fallen da sofort flach!

Den Nachmittag verbringen wir weitestgehend im Schatten und besorgen noch ein paar Schrauben und 2-Komponenten-Kleber für unsere Hausreparatur, die wir für Montag geplant haben. Nachdem wir ein wenig rumgefahren sind und gefragt haben, wer diese Reparatur fachmännisch (!) ausführen kann, beschließen wir die Sache lieber selber in die Hand zu nehmen. Alle Handwerker wollten irgendwelche "eigenen" Lösungsansätze finden statt der Reparatur-Anleitung von Tischer zu folgen. Genauigkeit ist eben doch eine deutsche Spezialität.

Nach kurzem Suchen finden wir eine Baustoffhandlung mit großem, ebenen Hinterhof, welcher uns für unser Projekt geeignet erscheint. Doris fragt nett nach und „claro“ dürfen wir den Hof benutzen, unter dem Hallendach parken und uns einige Holzpaletten leihen. Der benachbarte Reifen-Fuzzi stellt uns ganz selbstverständlich seinen Rangierwagenheber zur Verfügung und der angrenzende Holzhändler versteht nach langen Erklärungen, was ein Holzkeil ist und sägt bedarfsgerecht und kostenlos welche zu. Und die fünfte (!) Ferreteria (Eisenwarenhandlung/Baumarkt) hat akzeptable Schrauben und ein Winkeleisen für uns.

Und dann wird’s spannend - beim Absetzen der Kabine schrotten wir diese fast!!! Aufgrund der "Schieflage" lassen sich die Verstrebungen an den Stützen nicht mehr befestigen und als die Kabine hoch aufgebockt dasteht und der Landy darunter weg ist, knicken die beiden vorderen Stützen förmlich nach hinten weg! Ach du Schreck. Ein beherzter Schrei von Doris und schwupps sind 6 super hilfsbereite Menschen vom benachbarten Reifenhändler und dem Baustoffhandel zur Stelle und stützen mit vereinter Kraft die Kabine – ganz knapp schaffen wir es alle zusammen, die Kabine wieder aufzurichten und auf den Paletten und einem dicken LKW Reifen zu platzieren. Puh, das war knapp!

Danach beginnt die eigentliche Arbeit. Von außen und innen werden diverse Schrauben gelöst und dann wird das besagte Unterteil mittels Wagenheber (der abenteuerlich auf Paletten steht) um ein paar Zentimeter nach oben gedrückt. Und zwar so, dass alles wieder schön gerade und im Winkel ist. Natürlich gelingt das nicht auf Anhieb und so brauchen wir beide diverse Anläufe, bis wir zufrieden sind. Bis wir endlich den Kleber von innen anbringen können vergehen ein paar Stunden. Die immer wieder vorbeischauenden Nicaraguaner wundern sich, warum wir immer wieder nachmessen und prüfen ob alles im Winkel ist. Wozu ein so großer Aufwand? Sie meinen, die Aufgabe ist schnell erledigt - einfach ein paar Zentimeter hoch, Schrauben rein und fertig. Unsere wohl angeborene „deutsche Gründlichkeit“ überrascht sie dann doch ein wenig.

Es wird schon dunkel bis der Kleber endlich anzieht, wir die letzte Schraube wieder festziehen und die Kabine unter großem Publikum wieder auf dem Landy montieren. Fertig! Wir sind froh, dass im Endeffekt unter diesen Bedingungen alles so gut geklappt hat und unser Zuhause wieder gerade ist!

Müde und hungrig kehren wir zurück zum Platz beim Roten Kreuz und gehen in die Stadt zum Abendessen. Prost – auf dass die Kabine wieder heile ist.

Fr

04

Apr

2014

Im Schwarzwald - Finca Selva Negra

Nach einer durchwachsenen Nacht vor dem Haus unserer neuen nicaraguanischen Freunde verabschieden wir uns am frühen Morgen mit kleinen Geschenken: ein paar Klamotten von Doris für die Damen und der Herr des Hauses bekommt ein Multifunktionstool plus Schlüsselband aus unserer Krimskramskiste. Somit machen wir eine ganze Familie glücklich und schaffen zugleich ein wenig Platz in Gypsy. Zum Abschied darf natürlich ein Blick in unser "Haus" nicht fehlen – und die Drei sind total baff, als sie Gypsy von innen sehen. Lucy fasst es dann ganz einfach zusammen: "Das ist ja schöner als unser Haus und hat ja sogar einen richtigen Fußboden". Mal wieder wird uns klar, in welchem Luxus wir doch in Deutschland leben!

Unser heutiges Ziel ist das Hochland von Nicaragua. Entlang der Ruta del Café fahren wir durch sehr ansprechende Landschaft via Matagalpa und einem Abstecher nach San Ramon um dann in Selva Negra (Schwarzwald) zu übernachten. Die schöne Finca wird von deutschen Auswanderern geführt und bietet neben zahlreichen Wanderwegen im Privatwald auch einen kleinen See, ein gutes Restaurant und Übernachtungsmöglichkeiten. Angeblich haben die Besitzer in der Vergangenheit mit Campern schlechte Erfahrungen gemacht und wir dürfen nur bleiben, wenn wir uns eine "Cabana" mieten. Die preiswerteste Übernachtung kostet 30 US$ - kein Schnäppchen aber das Zimmer ist schön und die Finca liegt einfach traumhaft in den bewaldeten Bergen, umgeben von Kaffeeplantagen. So tauschen wir für eine Nacht Gypsy gegen ein Zimmer mit großem Doppelbett und ein Bad mit einer richtig heißen Dusche und Wasserdruck. Damit wir uns aber heimisch fühlen nehmen wir zumindest unsere eigenen Bettdecken. Die Nacht in den Bergen ist angenehm ruhig und erfrischend kühl.

Do

03

Apr

2014

Esteli/Nicaragua

Nach dem ganzen Grenz-Akt und der erfolgreichen Einreise in Nicaragua fahren wir bis zum Ort Esteli und scheitern dort 7x bei der Suche nach einem Übernachtungsplatz: kein Camping erlaubt, Toreinfahrt zu niedrig, Parkplatz nur für Hotelgäste, Polizei ist auch keine Hilfe und so weiter. Beim achten Versuch erhalten wir die Erlaubnis, in einer Hotel-Auffahrt an der vielbefahrenen PanAmericana zum Preis von 15 US$ zu parken. Nicht gerade unser Traum aber scheinbar ohne Alternativen. Glücklicherweise sprechen uns vor dem Hotel Einheimische an und wollen uns helfen. Hm, ob wir denen trauen können? Warum nicht?! Sie sind nicht aufdringlich und zeigen auf ihr Haus samt Parkplatz. Das Wohnviertel wird nachts vom gleichen Sicherheitsdienst wie dem des Hotels bewacht und ist deutlich ruhiger als an der Hauptstraße. Bryan, seine Schwester Lucy und Freundin Anna sind überaus freundlich und nachdem wir Gypsy vor ihrem Haus geparkt haben, laden die drei uns sogleich in ihr – rundum vergittertes - Haus ein. Wir dürfen uns auf zwei Plastiksesseln nieder lassen und sitzen nun im Wohnzimmer der Familie. Es gibt keinen Fußboden (reine Erde), keine Tapeten, keinen Teppich, keine Couch, nichts dergleichen. Ein alter Vorhang trennt den Raum zu Bryans Schlafgemach, und ein Durchgang führt in die vermeintliche Küche. Anna und Lucy kochen für uns das Nationalgericht Nicaraguas: Gallo Pinto – Reis mit Bohnen und servieren dazu Kochbananen. Wir spendieren dazu Bier und Saft und unterhalten uns (soweit unsere Sprachkenntnisse das zulassen) über das Leben in Nicaragua und Deutschland. Die drei sind der lebende Beweis für internationale Gastfreundschaft! Sie bieten uns auch die Benutzung von Dusche und WC an, was wir jedoch mit Verweis auf Gypsy ablehnen.