Saquisili

Wir folgen weiter dem Quilotoa Loop und gondeln meist über unashaltierte Wege durch die Anden und können uns am Panorama gar nicht satt sehen. Weite Sicht und im Hintergrund gigantische Gipfel. Auch wenn wir lieber wandern als Auto fahren – der Quilotoa Loop lohnt sich auf unseres Erachtens auf jeden Fall. Der letzte Teil aber nur für Fahrzeuge mit entsprechender Bodenfreiheit).

Dann erreichen wir den Ort Saquisili. Dort findet jeden Donnerstag ein großer, traditioneller Markt statt, den wir morgen gerne besuchen wollen. Da wir keinen geeigneten Campingplatz finden fragen wir bei der örtlichen Polizei und werden ohne viel Umschweife auf den Revierparkplatz geleitet. Hier können wir nicht nur sicher und ruhig nächtigen sondern auch am nächsten Tag während des Marktbesuchs parken. Herrlich unkompliziert!

Der Markt ist groß und deutlich ursprünglicher als die Touristenattraktion in Otavalo. Es sind auch vereinzelte Touristen anwesend aber hier dreht sich das Geschäft nicht in erster Linie um überteuerte Souvenirs sondern um den An- und Verkauf von Grundnahrungsmitteln, Tieren, Futter und Handarbeiten. Es herrscht ein buntes Treiben und gute Stimmung. Natürlich decken auch wir uns mit Obst und Gemüse und ein paar traditionellen Souvenirs ein.

Nachmittags ziehen wir weiter und kommen an einer Autowäscherei vorbei. Der Landy ist gewaltig dreckig und wir beschließen unserem treuen Fahrzeug eine Wellnessbehandlung zu gönnen. Drei Jungs widmen sich dem Landy und der Kabine und geben alles – Motorwäsche, Unterbodenwäsche, Dreck unter dem Fahrzeug mit Spatel entfernen, Dach der Kabine schrubben, und immer wieder alles einschäumen und abspülen. Super gründlich und spaßig den Jungs zuzusehen. Zu Schluß noch Fenster putzen und den Innenraum und dafür zahlen wir dann sehr gerne 20 US$ (incl. einem angemessenem Trinkgeld) und erkennen den Landy kaum noch wieder :-)