Barichara

Nach der langen Fahrt erreichen wir endlich Barichara - was für eine schöne und ruhige Stadt! Der kleine, sehr beschauliche Ort gefällt uns auf Anhieb. Während in den sogenannten Kolonialstädten häufig „nur“ der Stadtkern sehr schön restauriert wurde, ist in Barichara das komplette Dorf in einem exzellenten Zustand und komplett im gleichen Stil erbaut. Hier fühlen wir uns sofort wohl. Beim Schlendern durch den Ort finden wir nur einige Meter vom Mirador (Aussichtspunkt) entfernt einen fantastischen Stellplatz - direkt an der wunderschönen Schlucht gelegen. Unmittelbar neben unserem Stellplatz geht es tief hinab in die Schlucht, mit imposanten Blicken in die gewaltige Schlucht. Für uns mindestens genauso imposant wie der Chicamocha Canyon, aber viel grüner!

Nach einer ruhigen und kühlen Nacht wandern wir am nächsten Tag knapp 6 km entlang des Camino Real, einem schönen Wanderweg, hinab entlang der Schlucht in das schöne Nachbardorf Guane. Und da wir ja aktiv sein wollen geht es auch per Pedes wieder zurück – dieses mal ausschließlich bergauf und bei brennender Sonne. Für diese Anstrengung belohnen wir uns mit einem guten Essen in Barichara und haben einen besonderen Tipp für Liebhaber guten Essens: Das Restaurant/Bar Iguá Náuno befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Mirador und bietet mal ganz andere Küche zu mehr als fairen Preisen und in schönem Ambiente. Wir empfehlen Crêpes mit Zucchini oder frischem Spinat sowie Pesto und Parmesan– super lecker!