Panama City

Nach langer und nicht sehr spektakulärer Fahrt erreichen wir PanCity. Wie alle „Reisenden“ müssen wir hier die Formalitäten für die Verschiffung nach Kolumbien erledigen. Wir haben uns für die Verschiffung RoRo (Roll on Roll off) mit der SC Line entschieden und wollen die Prozedur ohne die Hilfe eines Agenten erledigen (mehr zur Verschiffung unter Tipps und Tricks).

Wir parken/campen am Straßenrand vor dem Balboa Yacht Club und treffen dort im Restaurant am Abend Nelly und Toni aus der Schweiz, die wir bereits aus Antigua kennen. Zufälle gibt’s: Die Beiden haben für ihr Fahrzeug das gleiche Schiff gebucht und wir erfahren, dass das Schiff weitere 3 Tage Verspätung hat. Neuer Termin ist nun der 16. Mai. Da die obligatorische Polizeibescheinigung der DIJ nur 7 Tage gültig ist, schieben wir noch eine Besichtigung der Altstadt von Panama ein und starten am Freitag den eigentlichen Behördenprozess.

Als wir am Balboa Yacht Club campen hält nachmittags ein Polizeiauto mit drei Uniformierten an. Was wollen die denn nun? Hach, der Landy ist so toll, was für ein cooles Auto. Alle posieren vor dem Auto, machen mit ihrem Handy ein Foto und schäkern mit uns auf Spanisch und Englisch und wünschen uns eine gute Reise.

Die Altstadt hat sehr schöne alte Gebäude, die zum Teil restauriert und fein herausgeputzt wurden. Ein Großteil ist aber noch sehr stark verfallen und es gibt hier noch viel Aufbauarbeit zu leisten. In der angrenzenden „Einkaufsstraße“ geht’s es dann sehr wuselig zu. Wir können es nicht richtig beschreiben, aber für uns herrscht ein ganz besonderes Flair, deutlich anders als in den übrigen zentralamerik. Städten. Wir kaufen noch ein wenig im „Macheteza“ Warenhaus ein und machen zahlreiche Kopien der Reiseunterlagen, damit wir für die nächsten Tage gewappnet sind.

Die zu erledigenden Schritte in Panama laufen völlig problemlos ab. Zwar dauert alles ein wenig und man muss im Prinzip quer durch die Stadt, aber alles gut machbar.

Ach ja, Panama City liegt ja am Meer – und es ist heiß!