Hopkins

Erst Mittags können wir uns vom Hummingbird Haven losreißen um dann an die Küste nach Hopkins zu fahren. Hopkins gilt als „Hippie- und Auswanderer-Ort“ und ist über 5 km Rumpelpiste zu erreichen. Die Straße wird nach über 10 Jahren „Versprechen“ nun tatsächlich ausgebaut. In Hopkins angekommen suchen wir mehrere vermeintliche Stellplätze auf, die uns aber entweder nicht zusagen, nicht mehr existieren oder keine Camper mehr beherbergen wollen. Während wir also einen Übernachtungsplatz suchen treffen wir zufällig auf Gisela und Kalle! Was für eine Überraschung, wähnen wir die beiden doch in Guatemala oder Mexiko. Wir beratschlagen uns bezüglich einem Stellplatz als ein Auto neben uns anhält und eine Frau auf Deutsch fragt, ob wir Hilfe brauchen. Einen geeigneten Campingplatz brauchen wir. Da fackelt Cory nicht lange, greift zum Handy, spricht mit irgendjemand und sagt, wir sollen ihr folgen, sie hat einen sicheren Stellplatz für uns. Gesagt, getan. Und so landen wir bei Cory`s Nachbarn, den Kanadiern Lynette und Bruce, die uns freundlicherweise auf ihrem Grundstück übernachten lassen. Wie nett ist das denn? Das möchten wir mal in Deutschland erleben, dass jemand zwei wildfremde, ausländische Wohnmobile auf seinem Grund und Boden campieren lässt. Cory (geborene Holländerin) reserviert uns zum Abendessen einen Tisch in ihrem Restaurant – zufälligerweise genau jenes, welches wir unbedingt besuchen wollen! Also gehen wir zu viert in „Chef Rob’s Gourmet Café“ zum Abendessen und genießen in gediegener Atmosphäre ein wunderbares 4 Gänge Menü zum Preis von jeweils 59 B$ / 79 B$.

Morgens verabschieden wir uns von Gisela und Kalle, die weiter gen Mexiko reisen. Wir beiden bleiben noch, gehen zum Strand, gucken uns den Fluss Sittee River an, fahren und laufen noch ein wenig durch Hopkins. Abends laden wir Lynette und Bruce auf ein paar Getränke ein und verbringen einen sehr netten und unterhaltsamen Abend mit den beiden. Thank you so much!!!

Hopkins selbst hat uns mittelmäßig gefallen, denn der echte Ortskern ist klein und etwas herunter gekommen. Dafür gibt es in der Ortsverlängerung eine regelrechte Kolonie von Auswanderern, chicen Restaurants und Hotels. Aber überall sind die Menschen freundlich und die Einheimischen strahlen wie überall in Belize pure Lebensfreude aus.