Belize City

Auf geht’s zur ehemaligen Landeshauptstadt Belize City. Ehemalig deshalb, weil Belize City immer wieder von Hurrikanen heimgesucht und zerstört wird und die Regierung irgendwann beschlossen hat, die Hauptstadt weiter ins Landesinnere nach Belmopan zu verlegen. In Belize City gibt es jedoch nicht wirklich etwas Interessantes zu sehen. Wir schlendern zwar durch Downtown, essen in einem kleinen Lokal in der Nähe der Schulen und beobachten die gut gelaunten Kinder und Jugendlichen in ihren strahlend weißen Schuluniformen. Ansonsten ist die Stadt quirlig, ziemlich schäbig, staubig und Armut, Drogen- und Alkoholprobleme sind offensichtlich. Die Menschen sind freundlich und neugierig, aber bei Dunkelheit wollen wir uns hier besser nicht aufhalten und so nehmen wir zeitnah den Bus zurück zu unserem Campingplatz. der einige Kilometer außerhalb liegt. Der Bus ist schon gut gefüllt und während wir dem Fahrer vorsorglich erklären, wo wir aussteigen wollen, meint er locker, dass sei in Ordnung, aber wir sollen sehen dass wir einen Sitzplatz bekommen. Denn während dessen huschen gut und gerne weitere 10 Personen in den Bus (zum Bezahlen kommt jemand im Bus vorbei und sammelt das Geld ein) und wir beide finden nur deswegen einen Sitzplatz, weil uns ein junges Mädel zu dritt in der Bank sitzen lässt. Sie erklärt uns, dass in Belize alle Passagiere während der Fahrt sitzen müssen und der Fahrer im Falle einer Kontrolle eine hohe Strafe erhält und die betroffenen Fahrgäste auch mitten auf der Straße wieder aussteigen müssen. Diese Kontrollen finden jedoch nur in und um Belize City statt – im Rest des Landes fahren die Busse voll gequetscht umher.

Unser Campingplatz für zwei Nächte ist die Old Belize Marina, also der Jachthafen. Dort können wir direkt am karibischen Meer stehen und die Abendbrise genießen, free WiFi nutzen und das empfehlenswerte Restaurant besuchen. Es gefällt uns gut in Belize!