Chichén Itzá

Den Nachmittag und die Nacht verbringen wir an der Cenote „Ik-Kil“ (unterirdisches Wasserloch), wo wir nach kurzer Rücksprache mit den Betreibern auf dem Parkplatz campieren dürfen. Wir genießen ein sehr erfrischendes Bad im glasklaren Wasser der Cenote, umgeben von üppiger Vegetation. Nach einem kurzen Dorfrundgang und frischem O-Saft grillen wir vor Gypsy unser Abendessen. Am nächsten Morgen geht’s früh los um die Tempelanlage von Chichén Itzá zu besichtigen. Um kurz nach 8:00 Uhr ist es dort noch ruhig und die Souvenirverkäufer bauen fleißig ihre Stände auf. Gemütlich schlendern wir durch die Anlage, bestaunen die wirklich toll restaurierte, 30 m hohe Pyramide, den riesigen Ballspielplatz und sehen mit den „Gebäuden mit den 1000 Säulen“ auch einen neuen Baustil der Maya. In den vergangenen Tagen haben wir bereits einige Tempelanlagen besucht und vielleicht sind wir schon ein wenig „tempelmüde“, denn so richtig begeistert sind wir von Chichén Itzá nicht. Alle – wirklich alle - Ruinen sind abgesperrt und an keiner Stelle kann man sich von „oben“ einen Überblick über die gesamte Stätte verschaffen. Wir haben Verständnis dafür, dass die Horden von Touristen nicht mehr auf die wichtigsten Ruinen klettern dürfen, aber hier ist alles abgeriegelt. Schade. Wie gut, dass wir schon einige andere Tempelanlagen besichtigt haben.

Von hier fahren wir weiter zur Cenote „Suytun“. Diese liegt unterirdisch in einer Art Tropfsteinhöhle und durch ein kleines Loch in der Decke dringt Tageslicht hinein. Das Wasser ist kalt aber glasklar. Im Garten der dazugehörigen Hotelanlage dürfen wir gegen geringes Entgelt schön campieren und Pool, Hängematten, Liegen und Dusche benutzen. Herrlich zum Relaxen!