Fast wie in der Eifel

Nach unserem Paradies unter Palmen ist das nächste Ziel ein Kratersee, etwas weiter im Landesinneren gelegen. Die Laguna Santa Maria del Oro erinnert uns sehr an unsere Heimat am Rande der Vulkaneifel – passenderweise regnet es bei unserer Ankunft auch. Die höheren Temperaturen und die vielfältige Vegetation sind dann aber doch deutlich anders, denn in der Vulkaneifel gedeihen weder Zitrusbäume noch Palmen. Wir umrunden zu Fuß den See und fassen schon mal ein nettes der zahlreich vorhandenen Lokale, direkt am See für das Abendessen ins Auge. So weit so gut! Um 20:00 Uhr gehen wir hungrig los und stellen überrascht fest, dass im Ort gähnende Leere herrscht und wirklich alle Lokalitäten geschlossen sind. Unfassbar, denn in Mexiko gibt es immer und überall etwas zu essen – aber heute bleibt die Küche kalt. Gut, dass wir immer Verpflegung an Bord haben! Da es am nächsten Tag schon wieder regnet (hey, das sind wir nicht gewohnt) fahren wir am nächsten Morgen direkt weiter mitten ins Tequila-Paradies. Dabei übersehen wir beim Ausparken leider einen mittelgroßen Baum, so dass wir ab sofort mit einem leicht „gemaserten“ Heck und einer schiefen Treppe unterwegs sind. Zum Glück nichts Gravierendes!