Yellowstone: Noch mehr Schweizer, Tiere und Farbtöpfe

Es sprudelt und blubbert wirklich überall und wenn man nicht aufpasst, wird man von den wilden Tieren praktisch umgerannt. Wir haben die Zeit im Yellowstone Park wirklich genossen, obwohl es uns teilweise (trotz Nachsaison) etwas zu voll und touristisch war. Das „voll" Gefühl wird auch auf sehr unschöne Art und Weise durch die Parkverwaltung verstärkt, indem sie ca. 50% der Campingplatzkapazitäten mit dem Hinweis „Closed for season“ schließt. Dadurch gibt es unnötiger Weise am sehr frühen Morgen einen regelrechten Ansturm auf die freien Campingplätze und abends und morgens rollt eine Blechlawine aus bzw. in den Park, weil kein Übernachtungsplatz im Nationalpark zu finden war. Aus unserer Sicht völlig unnötig und das System sollte dringend überdacht werden.

Einen leider nur kurzen Abschnitt in Yellowstone verbringen wir zusammen mit den lieben Schweizern Cornelia & Tom. Wir treffen die beiden per Zufall auf einem Parkplatz. Sie sind mit einer Wohnkabine des gleichen Herstellers wie unsere unterwegs und so haben wir schnell einen „Communication Starter“. Wir quatschen stundenlang auf dem Parkplatz und besichtigen zusammen das „Mud Vulcano“ Feld, danach trennen sich unsere Wege leider vorerst. Zum Glück treffeb wir die beiden am nächsten Tag im Gebiet des "Old Faithful Geysir" wieder (ausgerechnet da, wo sich die Menschen fast stapeln). Conny und Tom gönnen sich ebenfalls eine Auszeit und leben ihr Leben. So schön Gleichgesinnte und so liebe Menschen kennen zu lernen. Leider sind unsere Reiserouten unterschiedlich, so dass es wohl kein Wiedersehen auf dieser Reise gibt. Aber vielleicht irgendwann in Europa - wir würden uns freuen!