Ensenada bis Guerrero Negro

Nach den ersten zwei Tagen fühlten wir uns bereit, weiter gen Süden zu reisen. Noch verwöhnt von dem breiten Angebot an Campingplätzen hatten wir kein konkretes Ziel ins Auge gefasst. Als wir dann einen Stellplatz gesucht haben gab es natürlich keinen. Murphy’s Gesetz. Folglich sind wir bis San Quintin weitergefahren, wo wir die nächsten 2 Tage auf einem Platz mit Restaurant und Camping gewohnt haben und mit zwei netten amerikanischen Paaren einen gemütlichen Abend verbracht haben.

Als ein Höhepunkt der Baja wird in den Reiseführern der „Kakteengarten“ und die „Bahia de Los Angeles“ gepriesen – also nichts wie hin. Ein wenig baden im warmen Wasser des Golf von California ist bestimmt schön. Die Fahrt durch die Wüstenlandschaft mit 1000en von riesigen Kakteen war toll. Sicherlich noch schöner während der Blütezeit, aber man kann ja nicht immer und überall zur optimalen Zeit sein. Unser erster Kontakt mit der Golfküste war dann aber sehr ernüchternd: Der Ort (wenn man es so nennen kann) ist eine Aneinanderreihung von lieblosen Gebäuden ohne jeglichen Charme. Aus unserer Sicht hat dieses „Aussteigerparadies der Amerikaner“ die beste Zeit schon lange hinter sich. Na ja, es kann und muss uns ja nicht überall gefallen... Glücklicherweise sind wir ja flexibel und mobil, so dass wir nur einen Tag an der Bahia de Los Angeles geblieben sind.

Bislang sagt uns die Baja California noch nicht so besonders zu. Aber vermutlich müssen wir uns erst auf dieses neue Land einlassen und die wirklich tollen Gegenden auf der Baja sollen ja noch kommen. Am besten gefällt uns bislang das Essen :-)