Pazifikküste San Francisco bis Los Angeles

Nicht nur die Himmelsrichtung hat sich geändert, auch die Landschaft und das Klima sind nunmehr durch den Pazifik bestimmt. Morgens wachen wir sehr oft mit Nebel auf, der sich dann im Laufe des Vormittags meistens auflöst. Und dann brennt der Stern ohne Gnade auf uns herab – ohne Sonnencreme und Kopfbedeckung sollte man lieber nicht länger draußen verweilen.

Neben den schönen Steilküsten und Stränden treffen wir immer wieder auf sehr schöne (kleinere) Küstenstädte. Am besten gefallen haben uns bis jetzt Santa Cruz, Santa Barbara und San Luis Obispo Wie unschwer am Namen zu erkennen, sind dies alles alte Missionarsstädte, deren Kirchen auch heute noch das Stadtbild stark beeinflussen. Aber es gibt natürlich auch was für die Vergnügungssucht der Amerikaner (und deutschen Touristen). In Santa Cruz - direkt am Strand - lockt ein entsprechender Park mit der 5. ältesten Achterbahn der USA. Obwohl die Holzkonstruktion des Giant Dipper bereits im Jahr 1925 erbaut wurde fährt sie immer noch jeden Tag mit einer sehr beachtlichen Geschwindigkeit über die Holzplanken. Das Vergnügen konnten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen - da kann man auch mal kurz die Bandscheibe vergessen! Das spricht doch für ein gewisses Maß an Entspannung, oder?

Wenn nicht gerade Surfer am Strand sind gibt es immer wieder fantastische Begegnungen mit Tieren. Insbesondere haben es uns die See-Elefanten (kurz vor San Simeon) angetan. Näher kann man kaum mehr an Wildtiere heran, ohne sie zu stören.

Camping Highlight war für Gypsy und uns gleichermaßen unser Ausflug zum Pismo Beach/Oceano. Direkt mit dem Auto auf den Strand düsen (Beach Highway genannt) und 10 Meter entfernt von den Pazifikwellen seelenruhig einschlafen. Was will man mehr?  Life is good!