Hilfsbereitschaft bei völliger Ahnungslosigkeit…

Nach der ersten „wilden Nacht“ (= wild campen) war heute Einkaufen im Steuerparadies Delaware angesagt. Der „1st State of the United States“ erhebt keine Umsatzsteuer und bietet sich folglich an, das noch benötigte Equipment zu erwerben. Shops findet man genauso schnell wie Mitarbeiter, die einem gerne weiterhelfen möchten. Doch leider konnte so gut wie keiner von ihnen unsere (scheinbar speziellen) Wünsche erfüllen. Vielmehr wurden wir immer wieder darauf hingewiesen doch mal im Internet zu schauen... Beratung oder technische Hilfestellung – Fehlanzeige. Es blieb beim Vorlesen der Beschreibung auf dem Karton bzw. dem wilden Herumtippen auf den Geräten. Auch die Bedienung des Computers schien gar nicht so einfach. Bei Fragen zu Artikeln aus einer anderen Abteilung im gleichen Geschäft war die Ratlosigkeit noch größer. Gibt es hier auch Prepaid Telefonkarten? Mitarbeiter A ruft Mitarbeiter B, der fragt Mitarbeiter C – wirklich eine grandiose Hilfsbereitschaft – zwar weiß keiner so richtig Bescheid aber zur Not helfen auch andere Kunden gerne weiter. Nach mehreren Versuchen in verschiedenen Geschäften haben wir es schlussendlich geschafft, die gewünschte Kamera zu bestellen, welche leider nicht vorrätig ist und in sage und schreibe einer Woche in die Filiale in Denver/Colorado geliefert wird wo wir sie dann abholen können. Also nix mit schneller Lieferung… Wir werden sehen.

Spruch des Tages: „You made my week!“ geäußert von einem Mitarbeiter nachdem er von unserer Reise mit dem eigenen Fahrzeug gehört hat.

Ereignis des Tages: Ein Zettel an der Frontscheibe von Gypsy, worauf „John XY“ wortreich erklärt, wie toll er unser Auto findet und seine Telefonnummer hinterlässt, damit wir ihn anrufen können, falls wir mal Hilfe brauchen. Unglaublich die Amerikaner!